Dienstag, 20. Februar 2007

Hiking

Am letzten Samstag, den 17. Februar, haben wir eine von der Schule organisierte Wanderung in die Elandskloof unternommen. Angepriesen wurde die Wanderung als einfacher Spaziergang fuer Leute, die auch nicht so viel Kondition haben. 2 Stunden wandern, dann 2 Stunden baden und relaxen in der Schlucht beim Wasserfall, und dann wieder 2 Stunden zurueck wandern. Kein Problem fuer mich, oder? ;o) Der Wanderweg hat sich dann aber als sehr unwegsam erwiesen, es ging sprichwoertlich ueber Stock und Stein. Felsen, Steine, Wurzeln, Baeume... Wenns auf zwei Beinen zu brenzlig wurde, gings halt auf allen vieren weiter ;o) Es war dann also ein bisschen anstrengender als erwartet. Zwei oder drei Personen waren dann auch nicht besonders happy. Ich habs trotzdem genossen!

Aber es hat sich alleweil gelohnt: diese Natur, der Wildbach, und ueberhaupt. Die Fotos unten zeigen einen kleinen Eindruck der wunderschoenen Natur in Suedafrika. Sehr eindrucksvoll ist auch die verbrannte Erde: Zwei Wochen vor unserer Wanderung hat es in dieser Gegend grossflaechig gebrannt. Und zwar auf natuerliche Weise. Der Boden braucht die Asche, damit die Samen der naechsten Generation Baeume keimen koennen. Das Feuer wird durch Blitze, oder auch durch Reflexionen des Sonnenlichstes in einem Wassertropfen verursacht. Faszinierend.

Am Wasserfall angekommen, bot sich uns ein wundervolles Bild: Wasserfall, Teich und so on. Ein Lehrer meinte dann, man koenne noch weiter hinauf, die die wollen, koennen mit ihm kommen. An einer Kette konnten wir dann einen feuchten Felsen hochklettern, ganz wohl war mir nicht mehr bei der Sache, vor allem beim runterklettern. Aber was uns erwartete, ist fast unbeschreiblich: noch ein schoenerer Wasserfall, ein noch schoenerer Teich, einfach sagenhaft! Kann ich also jedem empfehlen, ist gut fuer Geist und Seele, und den Koerper sowieso :-P

Die Bilder unten vermitteln einen kleinen Eindruck dessen...






Freitag, 16. Februar 2007

Table and Cable

Hui, jetzt hatte ich doch eben einen kleinen Bericht der abenteuerlichen Erklimmung des Tafelbergs geschrieben, und da hat sich der PC da im Internet cafe verabschiedet. Yeah, thats africa, aber das ist ja bei euch auch nichts anders ;o)
Also dann nochmals: Am Mittwoch dem 14. Februar hatten wir mit ein paar Brasilianern und Deutschen abends den Tafelberg bestiegen, von der Talstation aus. Leider waren wir sehr spaet dran, denn die letzte Seilbahn faehrt um 20.30 runter. Walking very fast, hiess die Devise. Die einen unserer Gruppe sind dann auch ziemlich weit zurueckgefallen, ich natuerlich nicht, ich als Moechtegern-Walliser ;o)
Auf jeden Fall wollten wir den Sonnenuntergang auf dem Tafelberg geniessen. Es war schon weit nach 18.00, als wir losmarschierten. Janu, ich hatte jedenfalls noch was vom Sonnenuntergang, den man vom Plateau aus wunderbar geniessen kann, es war very beautyful!
Noch bisschen die wundervolle Stimmung genossen, suedafrikanischen Rotwein gesueffelt, und runter gings dann mit der Seilbahn, der sog. Cable Car.
Der Tafelberg ist wirklich etwas ganz besonderes, und ich fuer meinen Teil werde das naechste Mal sicher frueher starten. Und beim Blogen tu ich jetzt regelmaessig abspeichern ;o)

Weiter runter geht nicht

Am letzten Samstag, dem 11. Februar, haben wir einen Ausflug gemacht an die suedlichste Spitze von Afrika: Cape Agulhas. Hier treffen der Indische und der Atlantische Ozean aufeinander. Und wie gesagt, ist das der suedlichste Punkt ueberhaupt von Afrika. Irgendwie hat der Ort eine magische Ausstrahlung: Man steht so da, den ganzen Kontinent Afrika im Ruecken, und nach vorne gibt es nur noch Wasser. Das naechste Land waere dann die Antarktis. Ca. 6000 km bis zum Suedpol hat man mir gesagt.

Folgend ein paar Impressionen vom suedlichsten Punkt von Afrika und von der Reise nach dort:






Mittwoch, 7. Februar 2007

Arrived!

Hallo! Endlich da! Erstaunlicherweise sind meine Gelueste nach Internet und PC hier in Afrika nicht so ausgepraegt wie zu Hause ;o)
aber alles der Reiche nach... nach einem kurzen Flug nach London durfte ich die Boeing 747 der British Airways besteigen, und ab gings nach Cape Town! Der 11-stuendige Flug ging im wahrsten Sinne des Wortes wie imk Flug vorbei, ok, ich fliege auch sehr gerne. Samstags angekommen bekam ich dann nach 2-stuendigem Warten mein Zimmer. Meine Residenz fuer die naechstren 3 Monate befindet sich in der Studenten Residenz vom YMCA, im Studentenviertel von Cape Town.
Am Sonntag darauf dann zum ersten mal ausgegangen, zum ersten seit jahren wiedermal Pool gespielt und gjoeggeled, ja die Leute sind echt lustig in der Residenz. Wie zu erwarten sehr viele Schweizer. Aber Hut ab, die reden sehr viel Englisch, auch untereinander, mindestens in der Gruppe. Da wird man praktisch dazu gezwungen, englisch mitzureden, oder einfach die Klappe zu halten :o) Wie gesagt, viele Schweizer (bis jetzt hat mir jeder, der einen Sprachaufenthalt irgendwo in der Welt gamcht hat, gesagt, es hatte aber viele Schweizer;), und viele Brasilianer.
Die Schule macht einen guten Eindruck, ja. Wir fahren immer mit dem Zug zur Schule, schon noch speziell irgendwie.
Zu Cape Town: viel habe ich noch nicht gesehen von der Stadt, aber ich habe ja noch alle Zeit :o) da haben andere schon den groesseren Stress und Angst, sie koennten ja was verpassen...
Heute werde ich mal die Waterfront besuchen, und am Samstag machen wir einen Ausflug an die suedlichste Spitze von Afrika!
Also kurz zusammengefasst: Gut angekommen, gute Leute da, Schule scheint in Ordung zu sein, langsames Internet, mir geht es prima und bis jetzt noch keine Anzeichen von Heim- oder einem anderen Weh!
Ich werde dann wieder da was reinschreiben, wenn ich dann mal mehr erlebt habe, und das werde ich eh, und dann gibts dann auch Fotos natuerlich! :o)
bis bald und bye